Tipps zur Geflügelhaltung
In unserem Bereich Tipps zur Geflügelhaltung finden Sie hilfreiche Informationen rund um die artgerechte Haltung von Hühnern, Enten, Gänsen, Puten und Wachteln. Wir geben praxisnahe Hinweise zu Stall, Auslauf, Fütterung, Gesundheit und Tierwohl, damit Ihr Geflügel gesund, vital und langlebig bleibt. Ob Anfänger oder erfahrener Halter – unsere Tipps unterstützen Sie bei einer nachhaltigen, verantwortungsvollen Geflügelhaltung und helfen, typische Fehler zu vermeiden.
STALLEINRICHTUNG: Der Stall ist für die Tiere ein Aufenthalts-, Fress-, Lege- und Schlafplatz, daher sollten Tränke, Tröge und Nester in Ihrem Geflügelstall vorhanden sein. Diese bieten wir Ihnen für unterschiedliche Haltungsgrößen an. Hierbei ist eine Informationsreiche Beratung inbegriffen. Wir empfehlen Ihnen ebenfalls Sitzstangen in Ihren Stall ein zusetzten, um den Hühnern einen besseren Schlafplatz zu bieten.
GEMISCHTE GRUPPEN: Auch bei Geflügeltieren gibt es eine soziale Rangordnung, bei der ältere und größere Tiere in der Rangordnung höher stehen, als die kleineren und jüngeren Tiere. Werden die Tiere unterschiedlicher Rangordnung zusammen gesetzt, führt dies zu gepicke untereinander, welches dann zu verletzten Tieren führen kann.
Nach einigen Tagen können sie dann zusammen laufen. Achten Sie hierbei aber unbedingt darauf, dass die kleineren bzw. jüngeren Tiere nicht durch die anderen Tiere am Zugang zum Futter und Wasser gehindert werden.
Passiert dies dennoch, müssen die Tiere wieder getrennt werden.
Falls Sie die Tiere unterschiedlicher Arten und Altersgruppen halten wollen, sollten Sie diese zunächst unbedingt durch Gitter trennen.
LICHT IM STALL: Es ist besonders Wichtig, mit Kunstlicht dafür zu sorgen, dass Ihre Hühner immer 12 Stunden Licht am Tag ausgesetzt sind, um die Legeperiode zu verlängern. Nach 12 Monaten gehen die Hühner jedoch trotzdem in die Mauser und machen ca. vier bis sechs Wochen Legepause. Nach der Legepause werden die Hühner weniger Eier legen als zuvor.
ERNÄHRUNG: Bitte verwenden Sie immer auf die Art abgestimmtes Futter, Lege-Mehl oder Mastfutter.
Wir empfehlen Ihnen diese ohne Mengenbeschränkung den Tieren zu Verfügung zu stellen.
Kleinere Mengen bei Fütterung von Getreide, Grünfutter oder Ähnlichen schadet den Tieren nicht. Wird der Anteil zu groß, entstehen jedoch Mangelerscheinungen, die sich zuerst in verminderter Legeleistung, bzw. schlechter Gewichtszunahme zeigen und später zu Krankheiten führen kann. Zudem sollte das Futter kühl und trocken gelagert werden.